Rhenium (Re)

Rhenium ist ein silberweiß glänzendes und sehr schweres Metall. Die Bezeichnung stammt von lat. Rhenus für Rhein. Rhenium wird aus den Röst-Abgasen und Stäuben bei der Verhüttung von Molybdän-, bzw. Kupfer gewonnen. 1994 wurde am Vulkan Kudriavy das erste reine Rheniummineral Rheniumsulfid ReS2 entdeckt. Hauptstandorte für die Produktion sind USA, Russland, Kanada und Chile. Hauptsächliche Verwendung als Katalysatoren für die chemische und petrochemische Industrie, sowie als Legierungskomponente für Molybdän, Wolfram und Nickelbasis-Superlegierungen. Rhenium neigt bei Hochtemperaturanwendungen nicht, wie z.B. Tantal und Wolfram, zur Karbidbildung.

Wichtige Eigenschaften und Anwendungen:
  • sehr hohe Dichte, sehr beständig in nicht-oxidierenden Säuren
  • sehr hoher Schmelzpunkt und sehr gute Hitzebeständigkeit

Anwendung findet Rhenium als Legierungsbestandteil oder als Reinmetall für Glühfäden und Heizfilamente in der Analytik, für Thermoelemente, Raketen- und Triebwerkskomponenten, Reib- Rührschweißwerkzeuge oder Supraleiter.

Wichtige Werkstoffvarianten und Legierungen:
  • Re 99,95 % (Standardqualität, meist pulvermetallurgisch)
  • Re 99,99+ % (Zonenraffiniert, meist pulvermetallurgisch)
  • WRe3, WRe5, WRe25, WRe26 (Wolfram-Rhenium)
  • MoRe41, MoRe44,5, MoRe47,5 (Molybdän-Rhenium)

ASTM-Normen:
ASTM F73 (Wolfram-Rhenium-Draht für elektronische Geräte und Lampen)
ASTM E696 (Wolfram-Rhenium-Draht für Thermoelemente)

Lieferprogramm:
Folien, Bänder, Bleche, Platten, Drähte, Stäbe, Heizfilamente, Bauteile nach Kundenzeichnung
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